40.000 v. Chr. beginnen die ersten Spuren menschlichen Lebens in der Region. Der Fund in Perschen zeigt: Dieser Ort war relevant, bevor Städte überhaupt ein Konzept waren.
Im Mittelalter steigt Nabburg zu einem regionalen Zentrum auf. Das Entscheidende: Die Stadt wurde nicht „verschönt“, sondern erhalten. Die Stadtmauer steht zu großen Teilen noch heute – samt Mähntor und Obertor. Man sieht sofort: Hier wurde gebaut, um zu bleiben. Dann der Abstieg im 20. Jahrhundert: Nabburg driftet zur Ackerbürgerstadt ab, Strukturverlust inklusive. Doch statt den Verfall durchzuwinken, folgte in den 1980er Jahren eine konsequente Stadterneuerung. Keine lachhaften Fassadenkosmetikprogramme, sondern echte Wiederbelebung der historischen Substanz. Ergebnis: ein mittelalterlicher Stadtkern, der wirkt, weil er echt ist.
Kirche Perschen bei Sonnenuntergang