Linkselbige Täler Tännich- und Zschonergrund
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Höhenprofil
Bewertung
Die Runde durchs linkselbige Hügelland – landschaftlich reizvoll, konditionell fordernd Was auf der Karte nach einem gemütlichen Tagesausflug aussieht, entpuppt sich vor Ort als sportlich anspruchsvolle Runde. Wer sich ohne E-Bike oder ohne solide Grundkondition auf den Weg macht, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Der Einstieg in Niederwartha führt in den Tännrichgrund. Ein sanft ansteigender Trail (S0–S1), der zunächst harmlos wirkt. Doch bereits hier sind Trittkraft und Ausdauer gefragt – vor allem, wenn es über mehrere kleine Furten hinweg geht. Nach dem Tännrichgrund folgt der Anstieg Richtung Hühndorf. Von dort aus lassen sich verschiedene Varianten fahren: Variante 1 – Anspruchsvoll: Wer fit ist oder mit dem E-MTB fährt, kann den steilen Wiesenanstieg Richtung Klipphausen in Angriff nehmen. Der Weg ist kurz, aber intensiv. Wer es sich zutraut, wird mit einem schönen Trail belohnt. Variante 2 – Gemäßigt: Wer weniger trainiert ist oder keine Motorunterstützung hat, sollte über Kleinschönberg zur Mühle Neudeck fahren. Diese Variante ist moderater – und die Einkehr in der Mühle lohnt sich. Sie ist eine der wenigen bewirtschafteten Stationen entlang der Route. Wichtig: Der weitere Anstieg von der Mühle bis Klipphausen ist eher unspektakulär und aus sportlicher Sicht nicht besonders lohnend – zumindest ohne E-Motor. Wer hier umkehrt, verpasst nichts Wesentliches. Variante 3 – Direkt zur Trailfreude: Wer auf Höhenmeter lieber verzichtet und den Fokus auf Trails legt, fährt nach dem Tännrichgrund direkt weiter Richtung Unkersdorf. Ein guter Kompromiss für alle, die lieber rollen als schieben. Die Hauptroute führt von Klipphausen weiter durch den Saugrund, vorbei an der Neudeckmühle, über Kleinschönau und Weistropp zurück in den Tännrichgrund. Wer den Saugrund nicht fahren möchte, kann ebenfalls über Kleinschönberg ins Tal abfahren – eine weniger technische, aber landschaftlich schöne Alternative. Die Rückfahrt über Unkersdorf und Steinbach bietet schließlich einen entspannten Abschluss: Etwa 8 Kilometer leicht bergab durch den Zschonergrund – ideal zum Ausrollen. Fazit: Diese Runde ist vielseitig, landschaftlich reizvoll und fordernd – aber sie will geplant sein. Wer sich und sein Rad realistisch einschätzt, findet hier eine Tour, die begeistert. Mit guter Kondition oder Motorunterstützung wird sie zum Genuss. Ohne Vorbereitung eher zur Prüfung.